Alari im Interview

alariHUWND: Hallo Alari, wir freuen uns dich interviewen zu dürfen! Wir haben ein paar Fragen vorbereitet, die wir dir gerne stellen möchten.

Alari: Danke für die Einladung zum Interview, los geht’s! 🙂

HUWND: Erzähl doch erstmal ein wenig über dich!

Alari: Mein Name ist Pascal Wacker, ich bin 22 Jahre alt und komme aus Heilbronn in Baden-Württemberg. Ich bin noch bis Ende diesen Sommers in der Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration und nebenher leidenschaftlicher Hobby-Produzent.

HUWND: Wie bist du dazu gekommen Hands Up zu produzieren?

Alari: Das ging eigentlich schon recht früh los, da ich schon immer einen Draht zur elektronischen Musik hatte. Von Kleinauf wurde ich dank meiner Mutter mit Technomusik von Mark Oh, Scooter, Sylver und anderen beschallt und hatte trotz ein paar Zwischenphasen in meinem Leben, die mich zu Punkrock und Rap geführt haben, immer Gefallen daran. Speziell zu Hands Up kam ich (leider) erst im Alter von 16 Jahren durch Freunde. Ich hab die Musik von Anfang an gefeiert und hab schon früh beschlossen, dass ich nicht nur Zuhörer der Musik sein möchte.

 

HUWND: Wann ist dein erster Track entstanden und wie lange produzierst du schon?

Alari: Produzieren tue ich seitdem ich 17 bin. Der erste wirkliche Track von mir war ein billiger Tetris Abklatsch, den zum Glück niemand kennt… Das ist aber, glaube ich, bei jedem Produzenten so 😀

HUWND: Bist du jemand, der sehr lange und äußerst genau an einem neuen Track arbeitet?

Alari: Früher nicht so, zur Zeit vielleicht sogar zu genau. Ich arbeite solange an einem Track, bis er mir wirklich gefällt. Etwas „fertig“ zu machen, womit man selbst nicht zufrieden ist, bringt ja nichts. Meistens arbeite ich ein paar Wochen an einem Track, da ich mich nicht Vollzeit damit beschäftigen kann.

HUWND: Hast du Produzenten, die du als Vorbild siehst oder bei denen du dir sogar etwas abschaust?

Alari: Vorbilder habe ich viele aus verschiedenen Genres. Aus dem Hands Up Bereich ganz klar Rob Mayth sowie auch The Real Booty Babes, Basslovers United, Cc.K und Giorno aka Mister G!. Produzenten, die ich ebenso bewundere, sind Noisecontrollers, Atmozfears, Wasted Penguinz, Darren Styles und Klubfiller.

 

HUWND: Werden wir in Zukunft Neues aus deiner Richtung hören? Wenn ja, magst du uns einen kleinen Tipp geben was als nächstes kommt?

Alari: Vieles ist geplant, manches steht schon in den Startlöchern, anderes dauert noch. Ich will dieses Jahr noch meine erste offizielle Single an den Start bringen und ein paar offizielle Remixes kommen demnächst in die Shops. Man darf also gespannt sein 🙂

HUWND: Welchen Track, den du produziert hast, magst du am meisten? – Zeige uns doch mal eine Produktion von dir!

Alari: Schwierige Frage. Mit jedem Track wird man auch ein Stückchen besser, sodass älteres Zeug als schlecht empfunden wird (so geht’s mir jedenfalls :D). Ich denke was ein gutes Resultat wurde ist mein inoffizieller Remix zu Tritonal & Paris Blohme’s „Colors“.

 

HUWND: Was denkst du über die aktuelle Hands Up Szene und wie, meinst du, wird sie sich in Zukunft entwickeln?

Alari: Letztes Jahr dachte ich wirklich noch „das war’s dann mit Hands Up“. Dann kamen aber die alten Hasen und setzten auf die Newcomer und gaben ihnen ’ne Chance, sich zu beweisen, um die Szene wieder anzukurbeln. Ab dann ging’s wieder bisschen bergauf und das ist meiner Meinung auch der erste und beste Schritt nach vorne. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass mehr Hands Up Parties veranstaltet werden und der Sound wie früher gefeiert werden kann.

 

HUWND: Kann man dich in der nächsten Zeit mal live sehen?

Alari: Meldet euch bei mir, ich schau ob ich Zeit hab‘ und dann lasst uns gemeinsam feiern 🙂

HUWND: Wenn du einen Wunsch frei hättest, wie würde dieser lauten?:

Alari: Definitiv: Weniger Rumgehate und mehr Mut zu Neuem. Viele sind zu sehr „Oldschool“ und fahren eine feste Schiene ohne Entwicklung, wenn ein Produzent etwas Neues in seinen Tracks versucht und einbaut. Zudem sollte die Szene unter den Produzenten selbst mehr zusammen halten, viele bashen sich gegenseitig ohne wirklichen Grund. Ich find’s schade.

HUWND: Hands Up – Oldschool oder Newschool?

Alari: Oldschool ist allbekannt und cool, Newschool ist innovativ und frisch. Beides geht steil 🙂

 

HUWND: Dann danken wir dir recht herzlich für das Interview! Hast du denn noch Fragen an das Projekt “Hands Up Will Never Die” oder möchtest du uns etwas mit auf den Weg geben?

Alari: Ich danke euch für das Interview, wünsche euch und eurem Projekt alles Gute und HUWND! 🙂

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