Dave Dean im Interview

davedeanHUWND: Hallo, wir freuen uns, dich interviewen zu dürfen! Wir haben ein paar Fragen vorbereitet, die wir dir gerne stellen wollen.

Dave Dean: Ja, sehr gerne! 🙂 Ich kenne das Projekt nun schon seit der Gründung und es freut mich zu sehen, was daraus geworden ist!

HUWND: Erzähl doch erstmal ein wenig über dich!

Dave Dean: Sehr gern! 🙂 Also mein Name ist Dave, ich bin gebürtiger Dresdener und bin 21 Jahre alt. Von Beruf bin ich gelernter Musik- & Sounddesigner und ich beginne im Oktober mit meinem Studium in Media- & Acoustical Engineering an der HS Mittweida. Neben der Musikproduktion unternehme ich gerne viel mit Freunden und bin ein fanatischer Serienschauer! 😀

 

HUWND: Wie bist du dazu gekommen Hands Up zu produzieren?

Dave Dean: Das ganze begann 2007 als mich ein paar Klassenkameraden auf das Radio „Techno4Ever“ aufmerksam machten. Ich hatte davor nie wirklich etwas mit Elektronischer Musik zu tun, aber fand schnell gefallen daran. Wenige Zeit später wechselte ich dann zu „TechnoBase“, wo ich auch für kurze Zeit als Redakteur beschäftigt war. (Wer möchte kann meine Artikel bestimmt noch im Internet finden! :)) Von Hands Up gepackt, probierte ich mich gleich mal im DJing aus, kaufte mir ein Set Numark-Turntables + Mixer und erweiterte ständig meine Sammlung an Vinyl’s. Das mit dem Produzieren kam dann ganz von allein. Ich hatte plötzlich FL Studio auf dem PC und produzierte meine ersten eigenen Hands Up Songs! 😀

HUWND: Wann ist dein erster Track entstanden und wie lange produzierst du schon?

Dave Dean: Puuuuh! 😀 Das müsste dann Ende 2007 gewesen sein! Ich habe den Song sogar noch, er nennt sich „DJ Dave – Das Erste Lied“, wer keine Kopfschmerzen haben möchte, sollte ihn sich besser nicht anhören! 😀 Das beantwortet gleichzeitig auch die zweite Frage: Es sind nunmehr 7 Jahre!

HUWND: Bist du jemand, der sehr lange und äußerst genau an einem neuen Track arbeitet?

Dave Dean: Man kann nicht sagen, dass sich die Qualität eines Tracks an der Produktionsdauer messen lässt. Es gibt Themen bei denen fließen die Ideen einfach nur so in die Hände und dementsprechend dauert die Produktion dann auch kürzer als andere. Lediglich die Arbeit an der Soundqualität, sprich am Mixing, sollte nicht vernachlässigt werden. Trotz alledem zahlt sich intensives und genaues arbeiten an einem Track aus und ist auch nur zu empfehlen. Zum Beispiel habe ich an meinem Transformers Bootleg, 3 Wochen bei täglicher Produktion gesessen! Genauso gibt es Tracks an denen ich 1 Tag lang gearbeitet habe.

 

HUWND: Hast du Produzenten, die du als Vorbild siehst oder bei denen du dir sogar etwas abschaust?

Dave Dean: Es ist nun kein Geheimnis mehr das ich früher meinen Sound sehr an Ti-Mo’s angelehnt habe, welcher auch gleichzeitig mein großes Vorbild im Hands Up Bereich ist. Doch daraus hat sich mittlerweile ein ganz eigener Sound entwickelt. Zudem hat noch mein bester Freund Moritz auch bekannt als „Mankee“, den ich in meiner Ausbildung kennenlernte, einen großen Einfluss auf meine Produktionen, besonders auf der Technischen Seite, gehabt. Für mich ist die Qualität und Klarheit seiner Mischungen eine der besten die man im Hands Up Bereich finden kann.

HUWND: Werden wir in Zukunft Neues aus deiner Richtung hören? Wenn ja, magst du uns einen kleinen Tipp geben was als nächstes kommt?

Dave Dean: Natürlich! 🙂 Trotz meiner Abwesenheit in der Hands Up Szene, wird es demnächst auch wieder neuen Hands Up von mir geben! Release technisch kommen erstmal vermehrt House Remixe auf den Markt, was aber auch mehr mit der Auftragslage zu tun hat. Ich hatte jetzt die Ehre eine der größten Hands Up Legenden zu Remixen, darauf dürft ihr gespannt sein! HUWND: Welchen Track, den du produziert hast, magst du am meisten? – Zeige uns doch mal eine Produktion von dir! Dave Dean: Mein absoluter Liebling ist immer noch mein Bootleg zum Transformers Soundtrack.

HUWND: Was denkst du über die aktuelle Hands Up Szene und wie, meinst du, wird sie sich in Zukunft entwickeln?

Dave Dean: Es gab sicherlich schon stärker Zeiten in der Hands Up Szene, aber ich sehe keineswegs, dass das Genre aussterben wird. Es gibt immer Leute die Hands Up hören und das ist auch gut so! Was die Zukunft bringt, werden wir ja sehen! 😀

 

HUWND: Wenn du einen Wunsch frei hättest, wie würde dieser lauten?

Dave Dean: Das die Hands Up Fans sich nicht mehr so viele Sorgen um den Verbleib des Genres machen. Freut euch über neue Releases, feiert das Genre, anstatt unter jedem Release die gleiche Diskussion anzureissen. Gebt den Produzenten Feedback! Sagt ihnen was gut und was schlecht ist! Dann wird es den meisten auch wieder viel mehr Spaß bereiten, Hands Up zu produzieren!

HUWND: Hands Up – Oldschool oder Newschool?

Dave Dean: Ich bin eher der Newschool Typ. Es gibt ein paar Tracks die mir aus Oldschool gefallen, aber die Mehrheit ist einfach nichts für mich! HUWND: Dann danken wir dir recht herzlich für das Interview! Hast du denn noch Fragen an das Projekt “Hands Up Will Never Die” oder möchtest du uns etwas mit auf den Weg geben? Dave Dean: Ich habe zu danken! 🙂 Ich finde das was ihr mit eurem Projekt macht und die Message die ihr vermittelt, super! Macht weiter so und ich wünsche euch noch Viel Erfolg und Spaß auf eurem Weg!

 

HUWND: Dann danken wir dir recht herzlich für das Interview! Hast du denn noch Fragen an das Projekt “Hands Up Will Never Die” oder möchtest du uns etwas mit auf den Weg geben?

Dave Dean: Ich habe zu danken! 🙂 Ich finde das was ihr mit eurem Projekt macht und die Message die ihr vermittelt, super! Macht weiter so und ich wünsche euch noch Viel Erfolg und Spaß auf eurem Weg!

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