Justin Corza im Interview

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Ference Karsai aka Justin Corza

HUWND: Hallo Justin Corza! Wir freuen uns, dich interviewen zu dürfen! Erzähl uns doch erstmal ein wenig über dich!

Justin Corza: Erstmal grüße ich die gesamte HUWND-Community, ich freue mich darüber, dass ihr mich interviewen möchtet! Ich heiße Ferenc Karsai, bin aber besser als Justin Corza bekannt. Zu meiner Person: Ich bin in Transsilvanien geboren, lebe aber seit meinem ersten Lebensjahr in Ungarn.

Ich sehe sehr gerne Horror Filme und spiele Videospiele, am liebsten RPGs. Außerdem bin ich ein großer Anime-Fan.

 

HUWND: Wie bist du dazu gekommen Hands Up zu produzieren?

Justin Corza: Ich schätze, dass ihr da eine Wahnsinns-Story erwartet, aber da muss ich euch enttäuschen. Ich gehörte zu den Menschen, die einen Großteil des Tages vor dem Radio sitzen und Tracks aufnehmen, die ihnen wirklich gefallen. Irgendwann mixte ich sie ineinander, begann aber immer mehr selbst etwas kreieren zu wollen. Hands Up war in meinem Land wirklich sehr beliebt. Wir hatten jedes Jahr ein Art Parade, namens „Budapest Parádé“. Dort fuhren unzählige Trucks, welche alle möglichen Arten von Music spielten. Tausende Menschen liefen hinter den Trucks her und tanzten! Soweit ich mich erinnern kann, fuhr dort 2006 sogar ein „Aqualoop“-Truck mit, beladen mit DJs, wie DJ Lee, Ziggy X, Pulsedriver, Rocco und Bass-T (R.I.P.). Das war definitv einer meiner besten Tage meines Lebens, wenn nicht sogar der beste.

 

HUWND: Wie lange produzierst du Hands Up schon?

Justin Corza: Ich glaube, dass mein erster Track (I Love this City) Ende 2008 fertig war, mein erstes offizielles Release war im Sommer 2009 auf Mental Madness Records.

 

 

HUWND: Hast du Vorbilder oder Lieblings-Produzenten?

Justin Corza: Ich mag jeden Produzenten, der viel Arbeit in seine Tracks steckt und sie nicht wie am Fließband produziert. Als Beispiel kann ich da meinen guten Freund Phillerz nennen. Einfluss auf meine Musik hatten verschiedene Künstler, zum Beispiel: Cansis, Massmann, Addicted Craze, Cc.K, Rob Mayth, Chris Bates oder Rocco & Bass-T.

 

 

HUWND: Was werden wir in der Zukunft von dir hören?

Justin Corza: Zuletzt wurde er Triforce Remix zu „Give me five“ released. Aktuell arbeite ich außerdem an vier Singles, von denen eine unter Justin Corza erscheinen wird. Der Rest wird unter Nebenprojekten oder etwas Experimentellem erscheinen. Ich hoffe, dass die Singles gut ankommen und die Fans begeistert sein werden, das Genre soll keine Rolle spielen.

 

 

HUWND: Welche ist denn deine Lieblings-Produktion? Zeige uns doch mal etwas von dir!

Justin Corza: Wenn ich produziere, höre ich einen Track sehr oft, was dazu führt, dass sie mich manchmal nerven. Aber es ist schön, sie nach einigen Monaten wieder zu hören. Besonder gefällt mir jedoch der Triforce Remix zu „Dance in the Rain“, die Single „Wildfire“ von Crazy1 und mir oder der Justin Corza Remix zu Dual Playaz´ „Every Day i see you“, weil er mich an schöne Zeiten erinnert. Es ist toll, wenn Menschen deine Songs komplett auswendig kennen und alles mitsingen können, die Vocals, die Melodie und sogar die Oneshot-Vocals. You got it all wrong, ha! 😉

 

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HUWND: Was denkst du über die Szene und wie wird sie sich entwickeln?

Justin Corza: Das ist eine Frage, die mich und meine Freunde seit einiger Zeit beschäftigt. Ich will der Zukunft positiv entgegen treten, aber ich sehe auch einige Probleme. Das Genre braucht etwas Frisches, aber sobald genau dies jemand versucht, fehlt die Akzeptanz der Fans, welche dann lieber den gleichen alten Sound wollen. Ich ging mit Linus bei unserer „Wilfire EP“ ein Risiko ein, denn sie enthält Elemente der japanischen Musik. Wir wussten, dass die Nummer entweder gut oder schlecht ankommen wird. Ich bin froh, dass es ersteres war. Was ich damit sagen möchte ist, dass die Produzenten sich trauen sollen, etwas neues zu probieren und die Community Veränderungen akzeptieren sollte, den wir brauchen Veränderungen, ansonsten wird das Genre zusammenbrechen.

 

 

HUWND: Alles klar, Justin! Wir danken dir herzlich für das tolle Interview! Hast du noch Fragen an uns, oder möchtest du uns etwas mit auf den Weg geben?

Justin Corza: Danke! Eine Sache möchte ich noch sagen: Ein qualitativ hochwertiges Release mit super Remixes kostet eine Menge Geld! Kaufe die Tracks, die dir gefallen, denn es ist „nur“ 1€ für dich, welcher für einen Künstler aber eine ganze Menge bedeutet. Wir wollen damit nicht reich werden, sondern lediglich unsere Kosten decken, damit ihr weiterhin eure Lieblingsmusik hören könnt.

 

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