Ryan Thistlebeck im Interview

Ryan T. (Florian Süselbeck)

HUWND: Hallo Ryan Thistlebeck, wir freuen uns, dich interviewen zu dürfen! Wir haben ein paar Fragen vorbereitet die wir dir gerne stellen wollen. Fangen wir doch mal an!

HUWND: Erzähl doch erstmal was über dich!

Ryan T.: „Hallo liebe HUWND-Community, mein Name ist Florian Süselbeck, bin euch aber wahrscheinlich besser bekannt als Ryan Thistlebeck. Ich komme gebürtig aus Oberhausen, das ist die Stadt, die man außerhalb des Ruhrgebiets nur durchs CentrO. kennt. Neben meinen Tätigkeiten als Produzent studiere ich derzeit an der Universität Duisburg-Essen.“

 

HUWND: Wie bist du dazu gekommen Hands Up zu produzieren?

Ryan T.: „Da ich schon immer viel und gerne Musik gehört habe und mich die 90er Jahre musikalisch geprägt haben (Vengaboys & Konsorten), fing ich irgendwann an, Keyboard zu spielen und mir eine musiktheoretische Basis aufzubauen, um selbst Musik machen zu können.Schnell war klar, es muss in die Dance-Richtung gehen. Als ich zwischen 2004 und 2005 den Stil „Hands Up“ entdeckte, verliebte ich mich in die typischen 142 bpm mit satten Kicks und geilen Offbeat-Bässen. 🙂 Mit der Zeit wurde Hands Up immer populärer – nicht zuletzt durch Groove Coverage und Cascada – und bald wollte ich auch so etwas kreieren. Der Hauptgrund, wieso ich heute u.a. Hands Up produziere ligt also darin, dass ich es selbst schon immer sehr gerne gehört habe, schon vor meiner Zeit als Produzent.“

 

HUWND: Wann ist denn dein erster Track entstanden und wie lange produzierst du schon?

Ryan T.: „Das ist eine gute Frage. Mein allererster Track ist schon sehr alt, aber auch richtig schrottig. Den hat außer mir zum Glück auch keiner hören müssen. 😉 Die ersten 2-3 Jahre sind hart, man muss sich ein Gehör bilden, ein Gespür für Sounds entwickeln etc. Wichtig ist, in dieser Phase nicht aufzugeben. 2008 hat sich dann die Arbeit das erste Mal bezahlt gemacht, als ich unter dem Pseudonym „Caramba Traxx“ meine erste VÖ hatte. „

 

HUWND: Bist du jemand, der sehr lange und äußerst genau an einem neuen Track arbeitet?

Ryan T.: „Ich denke, dass jeder gute/erfolgreiche Produzent – egal wie eingespielt er ist – äußerst genau beim Produzieren ist. Ich sehe jedes Projekt als „mein Baby“ an, sodass alles so perfekt wie möglich sein sollte. Das kostet natürlich Zeit, aber ich sitze lieber 1-2 Tage länger an einer Produktion, sodass ich weiß, dass später alles sauber klingt etc. Hingeklatschte Produktionen, die lieblos und langweilig klingen, gibt es leider inzwischen viel zu häufig, besonders im Bereich Hands Up… und es nimmt immer stärker zu, das zerstört meiner Meinung nach etwas die Szene.“

 

HUWND: Hast du Produzenten, die du als Vorbild siehst oder bei denen du dir sogar etwas abschaust?

Ryan T.: „Ja, es gibt eine Menge toller Produzenten, denen ich gerne einen Tag über die Schulter schauen würde. Ganz vorne ist für mich Manuel Reuter, der mit Cascada und R.I.O. unglaubliche Arbeit leistet. Er ist für mich in gewisserweise ein Mentor, der mir immer konstruktives Feedback gibt und mit dem ich schon oft zusammenarbeiten durfte. Ansonsten gibt es immer wieder bestimmte Tracks, bei denen man sich Kleinigkeiten/Tricks abschauen kann, egal ob der Produzent weltberühmt ist oder ihn keiner kennt.“

 

HUWND:  Werden wir in Zukunft neues aus deiner Richtig hören? Wenn ja, magst du uns ein kleinen Tipp geben was als nächstes kommt?

Ryan T.: „Natürlich kommt da bald wieder was. Jetzt ganz frisch und aktuell ist meine Single gemeinsam mit DJ Paffendorf namens „Dream & Dance“. Aber es ist schon Nachschub in der Mache. Auf www.facebook.com/ryanthistlebeck konnte man bereits erahnen, dass die nächste Single eine Koop mit Dan Winter sein wird! 😉 Ansonsten haben diverse andere Projekte, die ich (mit-)produziere, neue Singles in den Startlöchern, z.B. Flapjacks (www.facebook.com/flapjacksmusic) oder Manila (www.facebook.com/manilatraxx).“

 

HUWND:  Welchen Track, den du produziert hast magst du am meisten? – Zeige uns dochmal eine Produktion von dir!

Ryan T.: Hehe, das ist eine gute Frage. „Will I“ ist als eigene Single bei mir ganz weit vorne, da ich schon das damalige Original von Ian van Dahl grandios fand. Umso mehr hat es mich gefreut, dass die Jungs einer Cover-Version zugestimmt haben. Aber auch die neue „Dream & Dance“ gefällt mir selbst in der Nachbetrachtung sehr gut, weil sie verschiedene Elemente und Sounds gut miteinander verknüpft, es wird in dem Track nie langweilig. An Remixen finde ich den für Milk Inc.’s „Blackout“ und für Cascada’s „The World Is In My Hands“ besonders gelungen. Aber am besten checkt ihr mal www.youtube.com/ryanthistlebeck und macht euch selbst ein Bild :-)“

 

HUWND: Dann danken wir dir recht herzlich für das Interview! Hast du denn noch Fragen an das Projekt “Hands Up Will Never Die”

Ryan T.: „Ich danke euch für das Interesse und wünsche euch weiterhin viel Erfolg! Hands Up Will Never Die!“

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