Sl1kz im Interview

sl1kz

HUWND: Hallo, wir freuen uns, dich interviewen zu dürfen! Wir haben ein paar Fragen vorbereitet, die wir dir gerne stellen wollen.

Sl1kz: Vielen dank für das Interesse. Na dann mal los! 🙂

HUWND: Erzähl doch erstmal ein wenig über dich!

Sl1kz: Hi, ich bin der Kevin Stratigis, 23 Jahre jung und komme aus Neustadt am Rübenberge, das liegt bei Hannover. Ich bin gelernter Grafikdesigner und Hobby-Produzent.

 

HUWND: Wie bist du dazu gekommen Hands Up zu produzieren?

Sl1kz: Ich denke das liegt zum größten Teil an meinen Eltern, welche sehr viel Techno und Dance hören. Das hat mich sicherlich dazu veranlasst diese Musikrichtung zu mögen und zu hören. Irgendwann, so ungefähr 2008, hörte ich im Radio dann einen Remix zu „Dickheadz – Suck My D*ck“ und ich fing an den Track zu analysieren. Mir fiel dann das erste mal auf, dass nach einer Kick Drum, ein Basssound, im Offbeat gespielt wird. Das fand ich sehr faszinierend und es hat mich dann auf die Idee gebracht selber etwas zu produzieren.

HUWND: Wann ist dein erster Track entstanden und wie lange produzierst du schon?

Sl1kz: Mein erster Track entstand im März 2008 und hat den namen ‚Kick That‘. Das ist nun 6 Jahre her und seitdem produziere ich auch. Ich denke viele kennen den Track nicht, aber so wie der klingt, ist das auch nicht weiter schlimm :-D.

 

HUWND: Bist du jemand, der sehr lange und äußerst genau an einem neuen Track arbeitet?

Sl1kz: Oh ja! Anfangs war das gar nicht so. Damals habe ich nur das nötigste, sozusagen die Basics, in meinen Tracks benutzt. Einfach weil ich zu faul war um mich länger mit einem Track zu beschäftigen. Aber mittlerweile sitze ich so lange es geht an meinen Tracks und liebe es einfach kleine Details zu verbauen, die vielleicht erst auffallen wenn man den Track schon ein paar mal gehört hat. Und vor allem probiere ich es gerne einen Alternativen Mix zum Original zu schaffen. D.h. andere Noten und Akkorde zu finden, die eine ganz andere Atmosphäre schaffen, aber dennoch zum Gesang und dem Eigentlichem Thema passen. Das kostet dann schon etwas Zeit und bringt mich oft zur Verzweiflung. 😀

HUWND: Hast du Produzenten, die du als Vorbild siehst oder bei denen du dir sogar etwas abschaust?

Sl1kz: Auf jeden Fall! Dazu gehören Rob Mayth, Cc.k, Jens O., Rocco & Bass-t, Ekowraith, Cloud Seven, Special D. und viele andere. Ich höre aber nicht nur Hands Up, daher kommen auch einige Einflüsse aus anderen Genres. Zum Beispiel von Hans Zimmer, Darren Styles, Modestep, The Glitch Mob, Flux Pavilion, Woodkid und weiteren.

 

HUWND: Werden wir in Zukunft Neues aus deiner Richtig hören? Wenn ja, magst du uns ein kleinen Tipp geben was als nächstes kommt?

Sl1kz: Ich arbeite an meiner ersten eigenen Single! Aber wann das ganze released wird kann ich noch nicht verraten ;-). Aber es wird wie gewohnt weiterhin Remixe zu diversen Nummern von mir geben.

HUWND: Welchen Track, den du produziert hast, magst du am meisten? – Zeige uns doch mal eine Produktion von dir!

Sl1kz: Puh – das ist eine schwere Frage. Ich glaube ich mag meinen Remix zur ‚Give Me Five‘ von DJ Gollum ft. DJ Cap am liebsten. Leider kann ich diesen noch nicht zeigen. Aber dicht gefolgt auf der liste ist mein Remix zu ‚Hear My Call‘ von Gimbal & Sinan. Für diesen Remix hab ich mit Abstand am längsten gebraucht.

 

HUWND: Was denkst du über die aktuelle Hands Up Szene und wie meinst du wird sie sich in Zukunft entwickeln?

Sl1kz: Wie sich das ganze entwickeln könnte kann ich nicht sagen, aber ich für meinen Teil werde solange ich kann, Hands Up produzieren und meinen Teil dazu beitragen. Ich finde es auf jeden Fall gut, dass die alten Hands Up-Hasen den Newcomern eine Chance geben sich mit Remixes zu beweisen. Nur so kann sich das Genre weiterentwickeln. 🙂

HUWND: Dann danken wir dir recht herzlich für das Interview! Hast du denn noch Fragen an das Projekt “Hands Up Will Never Die” oder möchtest du uns etwas mit auf den Weg geben?

Sl1kz: Ich danke ebenfalls und wünsche dem HUWND-Team alles Gute und viel Erfolg weiterhin! Hands Up Will Never Die!

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