Ti-Mo im Interview

HUWND: „Hallo, wir freuen uns, dich interviewen zu dürfen! Wir haben ein paar Fragen vorbereitet, die wir dir gerne stellen wollen.

Timo Erlenbruch (Ti-Mo)
Timo Erlenbruch (Ti-Mo)

Ti-Mo: „Vielen Dank für die Einladung, sehr gerne.“

 

HUWND: „Erzähl doch erstmal ein wenig über dich!“

Ti-Mo: „Mein bürgerlicher Name lautet Timo Erlenbruch, ich bin 28 Jahre alt und von Beruf Musikproduzent und DJ.“

 

HUWND: „Wie bist du dazu gekommen Hands Up zu produzieren?“

Ti-Mo: „Hands Up bzw. Dancemusik im Allgemeinen war das erste Genre mit dem ich im elektronischen Musikbereich in Berührung kam. Als damaliger Resident DJ der Discothek 360 Grad Bochum (welche als Hands Up Hochburg galt), fiel die Entscheidung nicht schwer in diesem Genre auch eigene Tracks zu produzieren.“

 

HUWND:  „Wann ist dein erster Track entstanden und wie lange produzierst du schon?“

Ti-Mo: „2007 wurde der erster offizielle Remix auf YAWA Recordings veröffentlicht („Cane – Walking A Line (De-Grees Remix)“. Bis dahin war es jedoch ein langer Weg und es hat einige Jahre und viele Übung gebraucht, bis unser Sound „releasetauglich“ war.“

 

HUWND: „Bist du jemand, der sehr lange und äußerst genau an einem neuen Track arbeitet?“

Ti-Mo: „Das kann man nie so genau sagen. Bei Vocal Tracks ist es meistens so, dass mein Studiopartner Stefan Rio ein Instrumentaltrack am Klavier komponiert, den ich dann in der DAW als Song zusammenbaue. Danach schreiben unsere Songwriter Gesang und Text dazu und bis der finale Prozess abgeschlossen ist, können schon mal 3-4 Wochen vergehen. Bei Instrumentaltracks ist der „Aufwand“ meist geringer und sobald eine Idee da ist, kann ein Track auch schon mal in 2-3 Tagen fertiggestellt sein.“

 

HUWND: „Hast du Produzenten, die du als Vorbild siehst oder bei denen du dir sogar etwas abschaust?“

Ti-Mo: „Ganz klar Robin Brandes aka. Rob Mayth. Wir haben unsere Studios in der gleichen Stadt und so tauscht man sich auch stets aus. Er hat ein wahnsinniges musikalisches Gespür und ist ein absolutes Ausnahmetalent.
Nicht zu vergessen noch Jens O und Jens Kindervater, die mich seit Jahren unterstützen und von denen ich auch sehr viel gelernt habe.“

 

HUWND: „Werden wir in Zukunft Neues aus deiner Richtig hören? Wenn ja, magst du uns ein kleinen Tipp geben was als nächstes kommt?“

Ti-Mo: „Mit der aktuellen Single „GO!“ habe ich versucht mal eine etwas andere Richtung einzuschlagen. In Zukunft möchte ich immer mehr Genres mit einander vermischen um so eine Brücke zwischen aktuell angesagten Sounds und dem klassichen Hands Up Sound zu schaffen.“

 

HUWND: „Welchen Track, den du produziert hast, magst du am meisten? – Zeige uns doch mal eine Produktion von dir!“

Ti-Mo: „Es ist schwierig einen Favoriten heraus zu suchen, aber wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich „The Power Of Love“ wählen. Jens kam damals mit der Coveridee um die Ecke und da das Thema auch eines meiner Favoriten war, hat bei der Produktion auch einfach alles gepasst.“

 

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HUWND: „Was denkst du über die aktuelle Hands Up Szene und wie meinst du wird sie sich in Zukunft entwickeln?“

Ti-Mo: „Ich finde, dass es in letzter Zeit verstärkt wieder gute Tracks gibt und das Hands Up noch lange nicht „tot“ ist. Es gibt nach wie vor noch genügend Fans, die diesen Sound lieben und feiern. Was mich aber im allgemeinen etwas stört, dass es auch Leute gibt, die kaum bis keine Veränderungen zulassen wollen und sich das Genre so nicht richtig weiterentwickeln kann. Es bräuchte vielleicht auch mal wieder jemanden, der einen neuen Trend setzt und frischen Wind in das Genre bringt.“

 

HUWND: „Hands Up – Oldschool oder Newschool?:“

Ti-Mo: „Eine gesunde Mischung aus beidem. Die Classics sowie aktuelle Sachen gehören meiner Meinung nach in ein modernes Hands Up Set.“

 

HUWND: „Dann danken wir dir recht herzlich für das Interview! Hast du denn noch Fragen an das Projekt “Hands Up Will Never Die” oder möchtest du uns etwas mit auf den Weg geben?“

Ti-Mo: „Jedes Projekt, dass Hands Up unterstützt ist wichtig für den Erhalt des Genres und es freut mich, dass Ihr und eure Community euren Beitrag dazu leistet. Macht weiter so!“

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